Zum 3. Dezember 2007

An diesem Tag ließ der Bildhauer und Weltumsegler Wolfgang von Schwarzenfeld im Beisein des südafrikanischen Bischofs Desmond Tutu und des früheren südafrikanischen Präsidenten Frederik Willem de Klerk einen großen Felsbrocken aus dem Land am Kap der Guten Hoffnung im Berliner Tiergarten ablegen. Drei andere stattliche Exemplare liegen schon dort. Sie sind Bestandteile eines Kunstwerks, des sogenannten Global-Stone-Projekts: Für jeden Kontinent will von Schwarzenfeld dort einen Stein platzieren, ein jeweiliger Geschwisterstein verbleibt indes am Herkunftsort: ein Artefakt aus dem Geiste ganzheitlichen Denkens. Der afrikanische Stein trägt den Namen Hoffnung, der amerikanische heißt Liebe. Der australische Felsen steht für Frieden, Europa für Erwachen und Asien für Vergebung. Die geschliffenen Reflexionsflächen der Monolithen sind so ausgerichtet, dass sie alljährlich zur Sommersonnenwende am 21. Juni durch die Sonnenstrahlen verbunden werden. Der letzte Stein soll aus China kommen. Den Geschwisterstein möchte von Schwarzenfeld auf den Tian’anmen-Platz legen, als Symbol der Versöhnung.

Details


RSS