Zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer der Sklaverei und des transatlantischen Sklavenhandels
An dem Tag, an dem das britische Parlament im Jahr 1807 den „Slave Trade Act“ verabschiedete, der das Ende des Sklavenhandels im britischen Empire einleitete, wird der Internationale Tag des Gedenkens an die Opfer der Sklaverei und des transatlantischen Sklavenhandels (International Day of Remembrance of the Victims of Slavery and the Transatlantic Slave Trade) begangen.
Am 25. März 2026, dem Internationaler Tag des Gedenkens an die Opfer der Sklaverei und des transatlantischen Sklavenhandels, stimmten 123 Staaten in der UN-Generalversammlung für eine von Ghana eingebrachte Resolution, die den transatlantischen Sklavenhandel als „schwerstes Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ bezeichnet und unter anderem die unentgeltliche und unverzügliche Rückgabe von Kulturgütern und Kunstobjekten an Herkunftsländer fordert. Israel, die USA und Argentinien stimmten gegen den Text, 52 Länder enthielten sich, darunter sämtliche 27 EU-Mitgliedsstaaten und Ghanas ehemalige Kolonialmacht Großbritannien. Die Resolution ist rechtlich nicht bindend.
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